Witali Haas


,so die Ansage von der Bühne vom Jury-Vorsitzenden und Vizepräsidenten des MZvD Eberhard Riese bei der Preisübergabe an Witali Haas. Dem so Gelobten ist dies fast mehr wert als die Magicas, mit denen er beim Vorentscheid in Freital ausgezeichnet wurde.
In dem Ort vor den Toren Dresdens fand vom 29. bis 31. Oktober 2010 die 2. Qualifikations-veranstaltung zur Deutschen Meisterschaft der Zauberkunst statt. Witali trat in 3 Sparten an und war in allen drei Wettbewerben erfolgreich. Und das mit viel Unterstützung, denn der Wolfsburger Zirkel war komplett im Charterbus nach Freital angereist.

Aus der Hand des MZvD-Präsidenten Wolfgang Sommer erhielt er den Lohn für seinen starken Auftritt:

die Bronzene MAGICA in der Sparte Kartenkunst,
die Bronzene MAGICA in der Sparte Mikro-Magie (Close up),
die Silberne MAGICA in der Sparte Allgemeine Magie mit Vortrag (Bühne).


Herzlichen Glückwunsch, Witali!


Das ist jetzt für Nichtzauberer: Die Magica ist eine nationale Auszeichnung des Magischen Zirkels von Deutschland. Wenn man eine "Bronzene" erhält, dann heißt das nicht unbedingt, dass man nur Dritter geworden ist. Die Magica ist in erster Linie mal eine Auszeichnung für eine Spitzenleistung in der Zauberei. Oftmals wird nämlich gar keine Silberne oder Goldene Magica vergeben.
Also ein ähnlicher Modus wie beim Festival International du Cirque de Monte Carlo, wo mit bronzenen, silbernen und goldenen Clowns (oder auch jeweils eben manchmal nicht) Zirkusleistungen prämiert werden. Anleihen sind rein zufällig.

Witali fährt 2011 zu den Deutschen Meisterschaften in Leverkusen. Wir bleiben am Ball.

Witali Haas in Freital (Fotos: Detlev Drenker)

Allgem. Magie mit Vortrag Kartenkunst Mikro-Magie (Close up)



Leverkusen, den 5.6. 2011

Witali Haas erreichte in Leverkusen keinen der Spitzenplätze bei den deutschen Meisterschaften der Zauberkunst. Für die Sparte Allgemeine Magie mit Vortrag hatte er extra eine neue Performance einstudiert. "Leider", sagt er im Nachhinein, "wollte ich da wohl zu viel. Bei der neuen Darbietung konnte ich meine Stärken - die Kommunikation mit dem Zuschauer - nicht so ausspielen."
Witali nimmt es sportlich. Recht hat er, schließlich ist es ja ein großer Erfolg, sich für das große Finale der bundesdeutschen Zauberer qualifiziert zu haben.